Backnang liegt mir am Herzen. Da ich hier geboren wurde, in Auenwald aufgewachsen bin und Berglen ja auch nicht gerade am anderen Ende der Welt liegt, kenne ich die Stadt und die Menschen gut. Auf persönlicher Ebene habe ich nie den Kontakt und Bezug zur Murr-Metropole verloren. Auf die Politik und Verwaltung der Stadt schaue ich dennoch von außen und mit einigem Abstand – und würde frischen Wind reinbringen. Je mehr ich mich mit Backnang befasse, desto länger wird meine Liste an Ideen … 

  • Ich möchte dafür sorgen, dass die Innenstadt wieder lebendiger wird. 
  • Ich möchte die Stadt als Dienstleister ausrichten: modern, bürgernah und innovativ.
  • Ich möchte die Bürgerinnen und Bürger besser beteiligen.
  • Ich möchte, dass Backnang sauberer und nachhaltiger wird – und bis spätestens 2035 klimaneutral.
  • Ich möchte ein gesamtstädtisches Verkehrskonzept, das alle Verkehrsteilnehmer gleichrangig berücksichtigt. 
  • Ich möchte, dass in Backnang jeder gut und bezahlbar leben und wohnen kann.

Vereine, die Kultur und das Ehrenamt zu fördern ist eine wichtige Aufgabe einer Stadt. Denn ohne diese Akteure ist das Leben um ein Vielfaches ärmer. Ausdruck dieser Wertschätzung soll sein, dass das Thema zur Chefsache wird. Besonders bei der Freiwilligen Feuerwehr gibt es einige Themen zu lösen. Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen ist unverzichtbar in einer zeitgemäßen Demokratie. Ich stehe dafür, Bürgerinnen und Bürger auf pragmatische Art zu beteiligen. Damit meine ich, dass es nicht immer das große (und teure) Besteck sein muss, sondern auch schnelle, flexible, eher informelle Methoden denkbar sind.

Was mir außerdem wichtig ist: 

  • Ärzteversorgung verbessern, vor allem in den Stadtteilen
  • demographischen Wandel lokal bewältigen (Konzeption für gutes Leben im Alter)
  • interkulturelles Miteinander fördern
  • Möglichkeit für die Einrichtung eines Bürgerbusses prüfen
  • Volkshochschule und Jugendmusikschule unterstützen
  • W-Lan in der Innenstadt einrichten
  • Mehr Freizeitanlagen, z. B. Calisthenics-Anlagen

Der Klimaschutz ist die zentrale Herausforderung der 21. Jahrhunderts. Es ist ein globales Problem, das auf allen Ebenen angegangen werden muss, gerade auch auf der lokalen. Denn hier können wir Maßnahmen ganz konkret realisieren. Ich setze mich für ein Klimaschutzkonzept ein und dafür, dass Backnang spätestens bis zum Jahr 2035 CO2-neutral wird. Außerdem soll die Stadt sauberer werden. Ein Konzept zur Müllvermeidung und gegen wilden Müll muss her.  

Was mir außerdem wichtig ist: 

  • die Stadt soll grüner werden, u. a. durch Biotop-Vernetzung, Blühflächen, Streuobstförderung 
  • jedes Jahr 1000 zusätzliche Bäume pflanzen
  • Müll vermeiden, gegen wilden Müll vorgehen
  • Initiative für plastikfreie Stadt prüfen

„Eine lebendige Innenstadt“ ist wohl das Thema, auf das mich die Backnangerinnen und Backnanger am häufigsten ansprechen – und das auch bei meiner Postkartenaktion von den allermeisten als enorm wichtig benannt wurde. Wir brauchen hierfür ein Konzept und es wäre eine meiner ersten Amtshandlungen, hierüber in den Dialog zu gehen und Lösungen zu suchen. Sehr wichtig ist mir auch, die Stadt als Dienstleister auszurichten – modern, innovativ und bürgernah. Das heißt, dass die Verwaltung ansprechbar und hilfsbereit ist. Dass Bürgerinnen und Bürger nicht nur erklärt bekommen, was nicht geht – sondern dass Ermessensspielräume genutzt und Alternativen aufgezeigt werden. 

Was mir außerdem wichtig ist: 

  • Bürgerinnen und Bürger besser beteiligen
  • für Lebensmittelladen in der Innenstadt kämpfen
  • städtische Wirtschaftsförderung neu ausrichten
  • Glasfaserausbau und Digitalisierung vorantreiben
  • Verwaltung digitalisieren (Online-Formulare u. Ä.)
  • Start-ups kreativ fördern
  • Transparenz im Gemeinderat großschreiben, u. a. Veröffentlichung der Protokolle

Familien verdienen besondere Aufmerksamkeit von Politik und Verwaltung. Die Kleinsten müssen gut und bezahlbar betreut werden. Schulkinder sollen in bestens ausgestatteten Schulen lernen. Dass er hier hapert, hat nicht zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt. Eltern sollen die Kinder ohne Sorgen „auf die Gass“ gehen lassen können – und die Stadt soll Angebote für Kinder und Jugendliche jeden Alters bieten und fördern. 

Was mir außerdem wichtig ist:

  • ausreichende, bezahlbare Kita-Plätze 
  • Backnang als moderne Schulstadt weiterentwickeln
  • Schulwegesituation untersuchen und verbessern
  • Bäder müssen unbedingt erhalten werden
  • für ein breites Angebot an Spielplätzen sorgen – und diese in Schuss halten
  • Jugendarbeit und -beteiligung unterstützen und forcieren 
  • Möglichkeit für Skatepark prüfen

Backnang ist nach wie vor sehr auf das Auto ausgerichtet und wir werden in der nahen Zukunft auch nicht komplett auf dieses Verkehrsmittel verzichten können. Doch im Sinne einer lebenswerten, zukunftssicheren Stadt setze ich mich für ein gesamtstädtisches Verkehrskonzept ein, bei dem an alle Verkehrsteilnehmer gedacht wird sind und bei dem insbesondere auch die Schulwegesituation überprüft und verbessert wird. 

Was mir außerdem wichtig ist:

  • für mehr Sicherheit in der Stadt sorgen
  • barrierefreier Bahnhof als Mobilitätsdrehscheibe
  • Abbau von Barrieren im Alltag – Bushaltestellen, Gehwege u. s. w.
  • S-Bahn- und Bus-Taktung verbessern
  • Radinfrastrukturkonzept umsetzen
  • Lärmschutzkonzept entwickeln
  • Verkehrssicherheit erhöhen

Horrende Mieten und Grundstückspreise sind ein Problem im ganzen Land. Die Stadt muss alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um dieses Thema lokal zu beherrschen. (Junge) Familien, Alleinstehende und auch ältere Personen müssen in Backnang zu bezahlbaren Preisen gut leben können. Bezahlbarer Wohnungsbau muss daher forciert werden, ein Konzept in Sachen Leerstandsmanagement muss her und ebenso jemand, der bei der Stadt für dieses Thema zuständig ist. 

Was mir außerdem wichtig ist:

  • Solarsatzung für öffentliche Gebäude und für Neubauten
  • Vorkaufssatzung für die Innenstadt prüfen
  • Neubau Karl-Euerle-Halle 
  • Neubau Feuerwehrhaus Süd
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